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Arbeitnehmerüberlassung (AÜG) – was bedeutet das?

Unter dem Begriff Arbeitnehmerüberlassung versteht man, dass ein Unternehmen, welches einen Mitarbeiter (auch Leiharbeitnehmer, bzw. LAN genannt) beschäftigt, diesen Mitarbeiter (oder mehrere) an ein anderes Unternehmen verleiht.

Der Mitarbeiter wird dann für den Zeitraum der Überlassung bei diesem anderen Unternehmen genauso tätig, als wäre er dort direkt angestellt.
Damit unterliegt der Mitarbeiter für die Zeit der Überlassung auch den Weisungen des Entleihbetriebs.

Arbeitnehmerüberlassung ist in Deutschland streng limitiert:
Wer sie ausüben möchte, benötigt eine Lizenz und wird auch laufend dahingehend überwacht, ob er sich an die gesetzlichen Vorgaben hält.
Gesetzlich vorgegeben ist z.B., dass ein Leiharbeitnehmer max. 18 Monate bei einem Kundenbetrieb eingesetzt werden darf und dass eine Mindestvergütung zu zahlen ist, welche sich entweder nach einem Tarifvertrag oder dem in der Leiharbeitsbranche geltenden Gleichbehandlungsprinzip bestimmt.

Die meisten zu beachtenden Bestimmungen sind im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) und im Arbeitszeitgesetz (ArbZG) enthalten.

Bitte zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, sollten Sie weitere Informationen oder Unterstützung im Bereich AÜG benötigen.

Dwyer Legal Rechtsanwälte, Schwanthalerstr. 13, Aufgang IV, 80336 München

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Hinweis: Die in dieser Wissensdatenbank bereitgestellten Informationen dienen nur der Orientierung und sind nicht verbindlich.